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Netzwerke

Fährunternehmen nutzt Funklösung als praktische Alternative zur Festnetztelefonie

Voice over WLAN verbindet Kontinente

Von Stefan Schwögler

 

24. Juni 2008

Eine Telefonieverbindung auf WLAN-Basis nutzt der spanische Fährbetrieb FRS Iberia für die Kommunikation zwischen seinen Standorten beiderseits der Straße von Gibraltar.

 
 

(zoom) Die Fähren von FRS Iberia flitzen mit Highspeed über die Straße von Gibraltar. Bei ihrem Kommunikationssystem verlässt sich die Reederei auf ein leistungsfähiges WLAN mit integrierter Telefonie. Foto: FRS Iberia

Mit der klassischen Telefonie wäre es nicht so einfach möglich gewesen, für FRS Iberia – dessen Filialen durch die Meerenge getrennt auf zwei verschiedenen Kontinenten angesiedelt sind – in ein gemeinsames Kommunikationsnetzwerk einzubinden. Der Hauptsitz der Reederei befindet sich im spanischen Tarifa, ein weiteres Hauptbüro im marokkanischen Tanger. Eine bereits bestehende WLAN-Verbindung gab den Anstoß, die Infrastruktur des Unternehmens grundsätzlich zu überdenken und langfristig auf das IP-Protokoll umzustellen. Nun fallen – anders als bei herkömmlichen Telefonverbindungen – zwischen den verschiedenen Standorten eines Unternehmens keinerlei Gesprächskosten an.


„Darüber hinaus lassen sich mit der flexiblen IP-Infrastruktur weitere Standorte jederzeit in den bestehenden Telefonverbund aufnehmen“, erläutert Dennis Becker, IT-Verantwortlicher bei der FRS Iberia: „Die Innovaphone-Lösung wurde uns durch unseren Partner für die WLAN-Installation empfohlen. Dieser Punkt trug wesentlich dazu bei, sich n ach kurzer Testphase für die Lösung des Sindelfinger IP-Telefoniespezialisten zu entscheiden.



Mehr zum Thema:

Berlecon-Spotlight-Analyse: Fixed Mobile Convergence im Praxistest

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Auch die Fähren hat die FRS Iberia über UMTS-Netzwerke in ihr Kommunikationssystem integriert. Da die Schiffe ständig mit wechselnden Crews unterwegs sind, gibt es steten Gesprächsbedarf mit den Büros, Lieferanten und den Serviceunternehmen an Land. Hierdurch entsteht ein beträchtliches Gesprächsaufkommen, das ohne IP-Telefonie schnell ein großer Kostenfaktor wäre. Über die IP-Telefonie kann nun ein Großteil der Gespräche kostenfrei abgewickelt – der Rest wird kostengünstig über Gateways geroutet.


Auf die Innovaphone PBX setzt eine speziell für Callcenter entwickelte Softwarelösung auf, die für die Service-Center in Tarifa und Tanger genutzt wird. Becker: „Die Call-Center-Software wurde hauptsächlich angeschafft, um Kundenaufkommen und Servicequalität intern besser analysieren zu können – auf diese Weise haben wir die Möglichkeit, unsere Systeme und unseren Service ständig im Hinblick auf die Kundenbedürfnisse zu optimieren.“


 

 

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