Forschung

Tag-Wolken machen Infos für die alltägliche Arbeit sichtbar

von Markus Bentele, Corporate Chief Information Officer und Corporate Chief Knowledge Officer, Rheinmetall/ms

11. Dezember 2008


Eine Plattform mit zahlreichen Komponenten wie Blogs, Chat oder Web Conferencing verbessert bei einem Autozuliefer- und Rüstungsunternehmen die Zusammenarbeit. Bislang unentdecktes Wissen der Mitarbeiter kann jetzt für effizientere Geschäftsprozesse genutzt werden.


 

Die Rheinmetall AG ist weltweit über zahlreiche Standorte verteilt, in denen Mitarbeiter trotz großer Entfernungen in Projektteams eng zusammenarbeiten müssen. Um hier möglichst effizient zu sein, nutzt der Konzern auch moderne Collaboration-Technologien.


Ziel des Einsatzes ist es unter anderem, Gespräche sowie die Projektarbeit optimal vorzubereiten, Wissen und Experten konzernweit verfügbar zu machen sowie in einer heterogenen Infrastruktur synchron und asynchron schnell kommunizieren zu können.



CZ-Schwerpunkt als E-Paper

Den kompletten CZ-Schwerpunkt Web 2.0 können registrierte User ab Freitag, 12. Dezember, hier als E-Paper kostenlos herunterladen.



Dabei geht es nicht nur um den Austausch expliziten Wissens in Form von strukturierten Daten. Weit wichtiger ist es, das implizite Know-how der Mitarbeiter und Stakeholder zu sammeln, zu speichern und zu verteilen. Gerade in einer heterogen vernetzten Unternehmens- und Kommunikationskultur ist dies eine große Herausforderung.

Mehr als 8000 Mitarbeiter informieren sich per Portal

Eine wichtige Rolle spielt dabei das integrierte Informationsportal. Das Portal enthält Intranets, Content- und Workflow-Mechanismen sowie die Fähigkeit zum Dokumentenmanagement mit Such- und Navigationsfunktionen. Es ermöglicht damit das rasche Auffinden von Informationen in der Wissensbasis. Bereits über 8000 Mitarbeiter nutzen bei Rheinmetall die Wissensmanagement- und Collaboration-Möglichkeiten.


In den vergangenen Jahren haben veränderte Rahmenbedingungen die Anforderungen an die Werkzeuge und Services der Zusammenarbeit aber noch einmal deutlich erhöht. Vor zwei Jahren führte Rheinmetall daher eine neue Marktevaluation durch, um die aktuelle Softwareplattform mit Techniken des Web 2.0 anzureichern und letztlich abzulösen.


Das Unternehmen entschied sich schließlich für den IT-Anbieter IBM und dessen Social Software-Produkte Lotus Quickr, Lotus Connections und Lotus Sametime. Neben Offenheit und Flexibilität sprach die Integration in das Enterprise-Portal von SAP für diese Lösungen.



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